Neuartige UVC-Lampe verlängert die Haltbarkeit von Lebensmitteln

Gütesiegel vom Bundesverband der Lebensmittelkontrolleure

 

Revolutionär und sensationell sind Worte die eher selten benutzt werden. Auf der Tagung des Bundesverbandes der Lebensmittelkontrollleure (BVLK) vergangene Woche in Norddeich kamen sie jedoch keinem geringeren als dem BVLK-Bundesvorsitzenden Martin Müller über die Lippen. Technologie aus Leer genauer gesagt, aus dem Hause AeroOzon-Technologie an der Wörde 14 in Leer, löste dabei beim obersten Lebensmittelkontrolleur eine derartige Begeisterung aus, dass er Diplom-Ingenieur Johann Engelhardt das Gütesiegel „Empfohlen vom Bundesverband der Lebensmittelkontrolleure“ in die Hand versprach.


Empfohlen wird der „AerO³nizer LEK“, eine Technologie zur Oberflächen- und Luftentkeimung, die das Forschungszentrum für Lebensmitteltechnologie vor kurzem genau unter die Lupe nahm.


Das verblüffende Ergebnis der Luftkeimzahlmessung ergab, dass sich die zahl der Keim- und Pilzbelastung in zwei unabhängigen Produktionslinien innerhalb von 200 Litern Luft von 28 auf 2 reduziert hatte, eine Minderung um satte 98 Prozent. Auch einen mehrjährigen Test bei einem namhaften Wurstfabrikanten bestand die Technik mit Bravour. Nach dem Einsatz des AerOzon-Kälteverdampfers waren bei einer Messung im Kühlhaus und Schneideraum keinerlei Enterobakterien oder andere gefährliche Mikroorganismen mehr nachweisbar, was die keimreduzierte Lagerung bei höheren Temperaturen ermöglicht – eine enorme Kostenersparnis für den Nutzerbetrieb.

Für großes Aufsehen sorgte bei der Tagung des BVLK auch die Präsentation einer neuartigen 1.000 Watt UV-Lampe, mit der Förderbänder in Schlachtbetrieben dekontaminiert werden können. Diese Lampe wurde auch bereits in vier Großmolkereien eingesetzt. Durch den Einsatz der Lampe beim Bestrahlen vor dem Befüllen von beispielsweise Joghurtbechern kann die Haltbarkeit der enthaltenen Produkte deutlich verlängert werden. Ohne den Zusatz von Konservierungsstoffen, wie Johann Engelhardt, der geistige Vater und Entwickler der Geräte – und AerOzon-Geschäftsführer – nicht ohne professionellen Stolz betont. Mehr Informationen sind auch im Internet erhältlich unter www.aerozon-technologie.de.

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